Millionenverlust im Onlinehandel durch Kaufabbrüche!

Millionenverlust im Onlinehandel durch Kaufabbrüche!

Gerade bin ich beim Stöbern durchs Internet auf einen sehr kuriosen Artikel gestoßen:

Online-Handel macht durch Kaufabbrecher Millionenverlust

Es ist schon sehr interessant, wie verquer in dem Artikel ein Zusammenhang zwischen Kaufabbruch und daraus resultierend nötigen Marketingmaßnahmen kombiniert wird.

Wird abgebrochen, weil das Marketing nicht stimmt, oder die Trefferwertung in einer Suchmaschine nicht ausgereicht hat?

So traurig und unschön die Kaufabbrüche sind, so hat mich der Artikel doch wegen seiner Weltfremdheit zum schmunzeln gebracht.

Vielleicht wurde ja abgebrochen weil es zu kompliziert war, die Bestellung durchzuführen oder weil ein angebundener 3rd Party Abrechnungsdienst nicht schnell genug war. Oder weil die Applikation einfach in sich selber zu langsam war. Oder oder oder.

Die Minimierung von Fehlerfaktoren wird gar nicht erwähnt. Stattdessen wir propagiert, wie im Vorfeld schon erkannt werden kann, ob es zu einem Abbruch kommen könnte!!
Hallo?
Prediktives Erkennen von Abbruchverhalten bei Webseitenbenutzern – bekämpft mit „Empfehlungservices“, die den „Kaufreiz“ erhöhen.

Sehr geehrte E-Businessleiter – Das Geld für diese Rabattaktionen können Sie sich wirklich sparen.

Durch die von den Marketing-Experten genannten Gegenmaßnahmen wie Suchmaschinenoptimierung (56 Prozent), elektronische Newsletter (54 Prozent), integriertes E-Mail-Marketing (52 Prozent) und Online-Pressearbeit (44 Prozent), wird kein Kaufabbruch verhindert. Vielleicht bekommt man dadurch mehr User und potenzielle Kunden auf seine Webseite – aber, und das wird jetzt ganz erschreckend: Proportional wird auch die Anzahl der Kaufabbrüche steigen.

Suchmaschinen sollten da anders verwendet werden. Wird nach Gründen von Kaufabbrüchen gesucht, sind die Ergebnisse erschreckend.

Heutezutage publizieren unzufriedene Usern gerne in Foren oder Blogs. So wird das erwähnte „Web2.0“ nicht nur ein Segen, sondern auch ein Fluch. Virales Negativmarketing.

Ein klitzekleines Beispiel:

Bestellung funktioniert nicht (in den Logfiles sicher als Kaufabbruch ausgewertet)

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